Karibik

AM JAHRESTAG DER JUNGFERNFAHRT DER FREEWINDS WURDEN UNVERGESSLICHE 12 MONATE FÜR SCIENTOLOGY GEFEIERT

Im Juni kamen Fortgeschrittene Scientologen zur Freewinds, um während einer Woche die weitere Expansion der Kirche zu planen und ein erstaunliches Jahr voller Triumphe zu feiern.

Sie begannen am Freitag anzukommen, zuerst in kleinen Gruppen, doch bis Samstag waren es mehr als 200 engagierte, selbstbestimmte Personen. Sie spazierten fröhlich durch das geschäftige Bridgetown, die Hauptstadt der karibischen Nation Barbados. Von der tropischen Sonne erwärmt und von den Passatwinden gekühlt strömte die Gruppe auf ein großes Schiff zu, das im Hafen der Stadt angelegt hatte, ein blendend weißes, 135 Meter langes, mit festlichen Girlanden geschmücktes Motorschiff. Die Besucher wurden von typisch karibischen Steeldrum-Bands, einer Menge von Gratulanten in Feststimmung und lokalen Würdenträgern begrüßt, die den Besuchern fröhlich „Bon voyage“ wünschten.

David Miscavige, Vorstandsvorsitzender Religious Technology Center, setzte eine einwöchige Feier in Gang, die eine ganze Reihe von Veranstaltungen umfasste. Sie berichteten über die Fortschritte und Expansion der Scientology, gute Neuigkeiten und vieles mehr.
 

In der Karibik sind frohe Abschiedsfeste für Kreuzfahrtschiffe und ihre Passagiere nichts Außergewöhnliches. Doch dies war nicht ein gewöhnliches Kreuzfahrtschiff. Seine Passagiere waren nicht einfach zu einer Vergnügungsreise eingetroffen, obwohl sie die Kreuzfahrt ganz bestimmt genossen. Das Schiff, die Freewinds, hat natürlich Ähnlichkeiten mit einem Kreuzfahrtschiff – die klassischen Linien, die stilvollen Privatkabinen und die erstklassige Küche eines Passagierschiffes –, doch ist es ein religiöses Refugium der Scientology Kirche.

51 Wochen des Jahres unternimmt die Freewinds Abenteuer, die humanitäre und Bildungs-Programme in den karibischen Raum und nach Lateinamerika bringen, während es auch ein Refugium für die fortgeschrittensten Scientologen ist, um spirituelle Services zu erhalten.

Und was geschieht während der verbleibenden Woche des Jahres? Sie ist etwas Besonderes. Etwas ganz Besonderes. Scientologen, welche die höchsten spirituellen Stufen der Religion erreicht haben, versammeln sich im Juni für einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Sie feiern das Wachstum der Kirche und die Erfolge der großen weltweiten humanitären Kampagnen, die von ihr und ihren Mitgliedern gefördert werden. Und was noch wichtiger ist: Sie stimmen ihre Aktionen aufeinander ab, um in den kommenden Monaten noch größere Leistungen zu vollbringen.

Zu dieser jährlichen Reise werden die fortgeschrittensten Scientologen einberufen. So sind die Teilnehmer der Feier zum Jahrestag der Jungfernfahrt Teil einer Gruppe, deren Mitglieder engagiert in der vordersten Reihe der Expansion der Religion tätig sind, insbesondere durch die Schaffung von Idealen Kirchen in ihrem geografischen Bereich.

„Sie werden in der Tat gleich einen umfassenden Überblick über unsere Bewegung erhalten“, sagte David Miscavige, kirchliches Oberhaupt der Scientology Religion, zur Eröffnung der Feierlichkeiten zum Jahrestag der Jungfernfahrt. „Es ist eine Bewegung, die durch OT Botschafter aus 40 Ländern auf beiden Erdhälften angetrieben wird: Von Südamerika und Mittelamerika bis nach Großbritannien, ins Kernland Europas, nach Afrika und bis hinüber nach Australasien. Denn schließlich können wir mit einer Idealen Org alles, was wir haben, im Namen der Hilfe in jeder Nachbarschaft, jeder Gemeinde – überall – zur Anwendung bringen, und somit können wir alle zusammen eine bessere Welt hervorbringen.“

Die jeden Abend stattfindenden großen Veranstaltungen und Briefings während der Jubiläumsfeier hatten eine abwechslungsreiche und fesselnde Agenda.

EINE EHRUNG FÜR EIN HUMANITÄRES SCHIFF

Zuoberst auf der Agenda war die Freewinds selbst. Sie ist ein Schiff mit einer einzigartigen humanitären Mission, deren Reichweite durch Kampagnen in der Karibik und in Lateinamerika während des letzten Jahres unterstrichen wurde. So erfuhren die Anwesenden zum Beispiel, dass der ecuadorianische Polizei-Captain Marcelo Montenegro die von der Scientology Kirche geförderten Programme in seiner Nation einzuführen begann. Er setzt dazu auch Polizisten und Polizeikadetten ein. Bereits wurde ein 65-prozentiger Rückgang der Verbrechen ganz allgemein und auch der Morde in Bereichen verzeichnet, wo das Fakten über Drogen-Programm zur Anwendung kam und Der Weg zum Glücklichsein, L. Ron Hubbards auf gesundem Menschenverstand beruhender Moralkodex, verteilt wurde.

Anerkennung der humanitären Mission des Schiffes wurde auch von Regierungsbeamten und Würdenträgern der ganzen Inselwelt zum Ausdruck gebracht. Einige Beispiele:

  • Die Generalsekretärin der UNESCO in St. Kitts drückte dem Schiff ihren „tiefsten Dank“ aus für die „fortgesetzte Partnerschaft, um die Menschenrechte in Anwendung zu bringen und die Welt zu einem besseren Ort zu machen“.
  • Die Kommission der königlichen Polizei von Antigua drückte ihre Anerkennung dafür aus, dass nahezu 250 Offiziere im Weg zum Glücklichsein-Programm ausgebildet wurden, die dann versprachen, diese Regeln anzuwenden, um ihrer „Inselnation Auftrieb zu verleihen“.
  • Und die Royal Dutch Navy von Aruba ehrte die Freewinds für insgesamt bereits „27 Jahre geleisteter Dienste“.

Solche Gefühle wurden der Freewinds von all den Inseln entgegengebracht, die das Schiff als sein Zuhause betrachtet: Antigua, Dominica, St. Martin, St. Kitts, Tortola, Virgin Gorda, St. Lucia, St. Vincent, Barbados, Grenada, Aruba, Bonaire, Curaçao, Freeport und Nassau. Insgesamt wurden der Freewinds bereits mehr als 400 Auszeichnungen und Ehrungen für die ihren Anlaufhäfen geleistete Hilfe verliehen.

EIN L. RON HUBBARD GEWIDMETER ABEND

„Zuallererst war L. Ron Hubbard ein Schriftsteller“, sagte David Miscavige zur Einführung der bezaubernden Präsentation zu Ehren von L. Ron Hubbards Vermächtnis.

Dan Sherman, der Biograf des Gründers der Scientology, L. Ron Hubbard, erzählte über dessen Taten und Leistungen als einer der führenden Autoren während des Goldenen Zeitalters der Science Fiction in den 1930er- und 40er-Jahren, bevor er das Dianetik Buch verfasste und die Scientology Religion gründete. Dan Sherman präsentierte Interviews mit Größen dieses literarischen Genres, so auch mit einem legendären Literaturagenten, mit einem der bekanntesten Illustratoren des Science-Fiction-Genres und einem Pionier der Science-Fiction-Fangemeinden.

Seine Erzählung führte die Zuhörer durch die chronologischen Meilensteine von L. Ron Hubbards Schriften direkt zum Buch, das er zur Feier seines goldenen Jubiläums als professioneller Autor schrieb: Battlefield Earth (Kampf um die Erde), ein Bestseller auf der Bestsellerliste der New York Times. Es wurde eben in einer Ausgabe für das 21. Jahrhundert neu herausgegeben.

EIN ABEND ZU EHREN DER WELTWEITEN RETTUNG DER MENSCHEN

Die Gäste an Bord der Freewinds nahmen auch an einem formellen Event zu Ehren der International Association of Scientologists (IAS) teil, deren Mission darin besteht, die von der Scientology Kirche geförderten Programme zur sozialen Verbesserung zu unterstützen, die humanitären Ziele der Religion zu schützen und zu unterstützen und die Kirche zu expandieren. Unter den von der IAS geförderten Gruppen, deren Tätigkeiten während der Veranstaltung erwähnt wurden, waren die folgenden:

  • Die Citizens Commission on Human Rights (in Deutschland als Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e. V. bekannt). Im Jahre 2016 setzte sie sich z. B. dafür ein, dass missbräuchlichen Praktiken in psychiatrischen Krankenhäusern in Kasachstan und Peru und im kalifornischen Pflegekinder-Netzwerk Einhalt geboten wurde.
  • United for Human Rights und Youth for Human Rights. Diese Initiativen etablierten Menschenrechts-Netzwerke in der Ukraine, im südlichen Hochland von Papua-Neuguinea und in Washington, D. C.
  • Drug-Free World (in Deutschland unter dem Namen Sag NEIN zu Drogen tätig). Diese Gruppe führte dieses Jahr z. B. eine Kampagne durch, um in den südafrikanischen Townships die Flut der Abhängigkeit einzudämmen; sie verbreitete die Anti-Drogen-Botschaft in Schulen der Dominikanischen Republik und überflutete während der Woche des Super Bowl San Francisco mit Drogenaufklärungsheften.
  • Der Weg zum Glücklichsein. Dieser auf gesundem Menschenverstand beruhende Leitfaden für ein besseres Leben brachte Ruhe und höhere moralische Werte nach Lettland, auf die Straßen von Amsterdam und in die Stadt Gomez Palacio im mexikanischen Bundesstaat Durango.

Schließlich war auch ein zweifellos prächtiger Sieg für die Religionsfreiheit ein Grund dafür, dass an Bord der Freewinds gefeiert wurde. David Miscavige kündigte nämlich zur Krönung des Abends an, dass ein äußerst wichtiger Gerichtsentscheid gefällt worden war, der die Religionsfreiheit beschützt, und das in allen 47 Ländern, welche die Europäische Menschenrechtskonvention befolgen. Es war ein Sieg über einen eklatanten Akt der Bigotterie, den 670-seitigen Bericht einer belgischen parlamentarischen Kommission, der 1997 veröffentlicht wurde und 189 Religionen und religiöse Organisationen brandmarkte. Der Bericht richtete sich voller Eifer gegen „Sekten“ und so folgten bald nach seiner Veröffentlichung falsche Anklagen gegen die Kirche und ihre Mitglieder. Das Gericht bezeichnete diese Anklagen nun als einen absichtlichen Versuch, eine Religion, ihre Lehre oder Überzeugungen vor Gericht zu bringen. Und so entschied das Gericht – nach 18 Jahren und einer 7 Wochen dauernden Gerichtsverhandlung – mit einer 173-seitigen Urteilsbegründung, dass alle Anklagepunkte ungültig und alle Angeklagten unschuldig seien. Es erklärte, dass der gesamte Fall eine „ernsthafte und irreparable Verletzung des Rechts auf ein faires Gerichtsverfahren“ darstellte. Kurzum, es war ein uneingeschränkter Triumph für die Kirche und für die Religionsfreiheit in Europa.


Eine Thema kam im Verlauf der einwöchigen Feierlichkeiten immer wieder zur Sprache: die Expansion der Kirche. Auch zwischen den verschiedenen Abendveranstaltungen versammelten sich Scientologen für Planungsbesprechungen. Verschiedene Gruppen repräsentierten verschiedene Kontinente und geografische Gebiete. Auf der Agenda standen Traktanden wie etwa die Suche nach neuen Kirchengebäuden, Kommentare zu den Raumplänen und Entwürfen für Gebäude sowie Termine für die Durchführung von Bau- und Renovierungsarbeiten. Es waren auch Repräsentanten des International Landlord Office zugegen, des zentralen Büros zur Durchführung von Gebäudeprojekten rund um die Welt.

Das Ergebnis früherer solcher Tätigkeiten war die Eröffnung von bisher 51 Idealen Scientology Kirchen. Die neueste dieser Kirchen wurde im April in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia eröffnet. Als nächste folgen Ideale Kirchen in Budapest und in Harlem. Und gemäß Planung werden im Verlauf der nächsten zwei Jahre weitere 50 Ideale Kirchen eröffnet werden.


Das Schlusswort der einwöchigen Feiern war nicht so sehr ein „Lebewohl“ als vielmehr ein temperamentvolles „Lebe aktiv“, das David Miscavige den Gästen auf den Weg mitgab, als sie das Schiff verließen. Sie sind jetzt voller Ideen für eine kühne Zukunft und visieren neue Horizonte und ein weiteres Jahr außergewöhnlicher Leistungen an.