WIEDERHERSTELLUNG DER WÜRDE DES MENSCHEN
DIE CITIZENS COMMISSION ON HUMAN RIGHTS

Die Citizens Commission on Human Rights (CCHR) wurde im Jahre 1969 von Mitgliedern der Scientology Kirche gegründet. In Deutschland ist sie als Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM) bekannt, in Österreich und in der Schweiz als Bürgerkommission für Menschen­rechte. Sie setzt sich dafür ein, psychiatrischen Missbräuchen ein Ende zu setzen und für den Schutz der Patienten zu sorgen. Die CCHR hat weltweit bei der Verabschiedung von über 160 Gesetzen mitgewirkt, um die Patienten vor missbräuchlichen psychiatrischen Praktiken und Zwangsbehandlungen zu schützen. Diese Gesetze machen eine Einwilligung des Patienten zu psychiatrischen Behandlungen nach erfolgter Aufklärung zur Pflicht. Sie setzen der Zwangsbehandlung von Kindern mit Psychopharmaka und Elektroschocks ein Ende und stellen sexuellen Missbrauch von Patienten durch Psychiater unter hohe Strafen.

Die CCHR hat ihren Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, und leitet von dort aus ein weltweites Netzwerk mit 200 Ortsgruppen in 34 Ländern, das sich für Menschenrechte einsetzt. Der Beirat der CCHR setzt sich aus Ärzten, Psychiatern, Psychologen, Rechtsanwälten, Abgeordneten, Regierungsbeamten, Pädagogen sowie Vertretern von Bürger- und Menschenrechtsgruppen zusammen. Im Hauptsitz der CCHR befindet sich auch ein Museum, das die Geschichte jahrhundertelanger psychiatrischer Brutalität dokumentarisch zeigt.

Die CCHR verbreitet Dokumentarfilme, welche die ver­schiedenen Arten des psychiatrischen Missbrauchs aufdecken: die zerstörerischen Folgen von Reihenuntersuchungen mit Diagnose einer psychiatrischen Störung, gefolgt von einer Verschreibung von Psychopharmaka; die profitorientierte Allianz zwischen der Psychiatrie und der Pharmaindustrie; die Unwissenschaftlichkeit psychiatrischer Diagnosen sowie die weit verbreitete Verabreichung von Psychopharmaka an Soldaten im aktiven Dienst und an Veteranen, wodurch die Todesfälle außerhalb von Kampfeinsätzen durch plötzlichen Herzstillstand und Selbstmord zunehmen.

PSYCHIATRISCHE FOLTER BEENDEN IN

NEUSEELAND

Nachdem die CCHR Missbräuche in psychiatrischen Einrichtungen untersucht und aufgedeckt hatte, erhielten Opfer, die Ansprüche gegen die neuseeländische Regierung geltend machten, eine Entschuldigung und Schadensersatz.

1984 erklärte die UN-Antifolterkonvention der von radikalen Gruppen, Drogenkartellen, Terroristen und unterdrückerischen Regierungsbehörden ausgeübten Folter den Krieg. Die brutalen Handlungen, die von Psychiatern begangen werden, wurden jedoch nicht ins Rampenlicht gerückt. Das Ergebnis davon ist, dass in vielen Ländern Psychiater tätig gewesen sind, die Patienten verstümmeln und umbringen, ohne dass Behörden ihre Tätigkeit jemals beaufsichtigt hätten.

In Neuseeland leitete die CCHR eine Untersuchung der jugendpsychiatrischen Abteilung des psychiatrischen Krankenhauses Lake Alice ein. Die CCHR-Mitarbeiter, welche die Untersuchung durchführten, fanden heraus, dass hier unter Obhut des Staats festgehaltene Kinder mit Elektroschocks bestraft, zwangsbehandelt und in Isolation gehalten wurden. Die Behörden und die Polizei reagierten nicht auf Beschwerden, und so entdeckte die CCHR fast 100 Fälle von Jugendlichen, die in dieser psychiatrischen Anstalt seelischer und körperlicher Folter ausgesetzt worden waren. Medien griffen den Fall letztlich auf und die daraus resultierende öffentliche Empörung führte dazu, dass das Krankenhaus Lake Alice endgültig geschlossen wurde.

Mit Hilfe der CCHR reichten 900 ehemalige Patienten Beschwerden ein. Schließlich bestätigten die Gerichte die Rechte der Opfer und die Regierung Neuseelands veröffentlichte eine schriftliche Entschuldigung und zahlte 10,7 Millionen Dollar Schadensersatz.

Daraufhin setzte sich die CCHR dafür ein, dass Psychiater wirksamer Aufsicht durch die Behörden unterstehen sollten. Als wiederum nichts geschah, reichte sie im Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf beim Komitee gegen Folter einen detaillierten Bericht ein. So kam es, dass im Mai 2013 eine Ermittlungsgruppe der Vereinten Nationen in Neuseeland eintraf, um die erste offizielle Untersuchung der Verwahrungsorte des Landes durchzuführen.

Im März 2014 befolgte das Justizministerium Neuseelands schließlich die Forderungen der Vereinten Nationen und sorgte für die unabhängige Überwachung aller psychiatrischen Anstalten des Landes. Patienten können psychiatrische Missbräuche nun auch direkt der Polizei melden, die aufgrund der Vereinbarung verpflichtet ist, diesen Beschwerden nachzugehen.

Die Bemühungen der CCHR haben also mitgeholfen, die Psychiatrie in Neuseeland nachdrücklich und entschieden dem Gesetz zu unterstellen.


„Die CCHR sieht die Situation mit der Psychiatrie richtig. Sie haben uns auf Missbräuche aufmerksam gemacht, von denen wir sonst nichts erfahren hätten. Die CCHR ist eine sehr geschätzte Informationsquelle für uns.“ – Büro des Ombudsmanns, neuseeländisches Parlament

DIE CCHR
TRUG ZU
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Warnungen vor
PSYCHO-
PHARMAKA
BEI

„Wir sprechen der CCHR unsere Anerkennung dafür aus, zahlreiche Reformen auf der ganzen Welt durchgesetzt zu haben und sich unermüdlich dafür einzusetzen, andere vor Missbräuchen innerhalb des psychiatrischen Systems zu schützen. Sie sorgt auch dafür, dass psychiatrischen Patienten rechtlicher Schutz gewährt wird.“ – Senatsbeschluss des US-Bundesstaats Georgia

„Ich freue mich, der Citizens Commission on Human Rights (CCHR) meinen Glückwunsch auszusprechen für ihre Tätigkeiten während der letzten vierzig Jahre, um psychiatrische Menschenrechts­verletzungen zu untersuchen und aufzudecken. Ich weiß besonders die harte Arbeit von Mitgliedern und Unterstützern der CCHR auf dem Gebiet der Gesetzgebung zum Schutz von Kindern zu schätzen.“ – US-Kongressmitglied, Texas

„Die von CCHR geleistete Arbeit zur Unterstützung von Missbrauchsopfern ist sehr wichtig.“ – Kommissar für Menschenrechte, Neuseeland

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HUMANITÄRE MISSION

DIE PSYCHIATRIE DEM GESETZ UNTERSTELLEN

Als ein Hauptelement ihrer humanitären Zielsetzung, Menschen vor psychiatrischen Missbräuchen zu schützen und das Gebiet der psychischen Gesundheit in Ordnung zu bringen, setzen sich die Mitglieder der Citizens Commission on Human Rights unermüdlich dafür ein, dass das Rechtssystem allen Bürgern dient – vor allem jenen, die scheinbar unentrinnbar in die Hände der Psychiatrie geraten sind und des Schutzes am meisten bedürfen.

Im Zuge dieses Auftrags hat die CCHR bei der Verabschiedung von über 160 Gesetzen in amerikanischen Bundesstaaten und 16 weiteren Ländern mitgewirkt. Die Gesetzgebung umfasst den Schutz von Kindern vor Psychopharmaka und von älteren Menschen vor missbräuchlicher Behandlung, ebenso den Schutz von Patienten vor sexuellem Missbrauch durch Psychologen und Psychiater. Weiterhin wurden die Rechte von Behinderten und Geisteskranken gestärkt; und um Betrug und Korruption zu verhindern, wurde Transparenz in Bezug auf psychiatrische Behandlungen zur Bedingung gemacht. Mitglieder der CCHR haben vor dem Kongress der Vereinigten Staaten sowie vor Parlamenten in Japan, Frankreich, Holland, Deutschland, Südafrika, Italien und vielen weiteren Ländern ausgesagt und die Gesetzgebung in eine Richtung gelenkt, welche die Menschenwürde schützt und Leben rettet.

„Die CCHR dient als überragendes Beispiel für die vereinte Kraft von Menschen, die durch engagierte Bemühungen zur Verbesserung der Gesellschaft, durch wirkungsvolle Aufklärungsarbeit und durch großen Einsatz Reformen herbeiführen.“

„Gemeinsam mit dem Kongress drücke ich der Citizens Commission on Human Rights meine Anerkennung aus für ihren langwährenden Einsatz für die Verteidigung der grundlegenden Freiheiten, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und im Nürnberger Kodex dargelegt sind. Die CCHR stellt ein leuchtendes Beispiel der vereinten Kraft von Einzelpersonen dar, die durch engagierte Bemühungen, wirksame Aufklärung und Beratung Reformen erzielen und die Gesellschaft damit verbessern. Unsere Anerkennung gilt der CCHR für die vielen großartigen Reformen, für die sie eingetreten ist und die heute Menschen vor grausamer, unmenschlicher und entwürdigender Behandlung schützen, sowie für ihre führende Rolle dabei, dies ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen, damit alle Menschen ihre Würde und Menschenrechte wiedererlangen können.“ – US-Kongressmitglied, Kalifornien